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Osua sucht den Superstar
Bühnenluft geschnuppert und Mut bewiesen
DÖTTINGEN (dek) – In der Schulturnhalle wurden am vergangenen Mittwoch die grössten Talente der Oberstufen Klingnau und Döttingen gesucht. In den Kategorien Singen, Tanzen oder Diverses bot sich Jugendlichen die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Dass draussen schönstes Wetter herrschte, störte keinen. So war die Schlange vor der Turnhalle bereits vor Türöffnung ziemlich lange. Angeregt wurde geschwatzt, gelacht und gewettet, wer wohl gewinnen wird. Man fühlte sich wie vor einem richtigen Konzert.
Erfreulich hohe Teilnehmerzahl
Im Vorfeld hatten sich sieben Gruppen oder Einzelpersonen und rund zwanzig freiwillige Helfer gemeldet. So waren auch die DJs, das Barpersonal und die Moderatoren ausschliesslich Schüler, die jeweils von einer Lehrperson unterstützt wurden. Rund 80 Besucher erfreuten sich an den feinen Fruchtcocktails und warteten ungeduldig auf die Darbietungen ihrer Schulkollegen. Sogar einige Eltern
fanden den Weg in die Turnhalle.
Klare Spielregeln
Die Regeln waren einfach und wurden von der Schulsozialarbeiterin Aline Anliker erklärt. Es galt, die Künstler zu respektieren. Ausbuhen war verboten, dafür ermunterte sie die Jugendlichen, gute Beiträge mit Applaus zu belohnen. Zusammen mit Michaela Mohn, Jugendarbeiterin, organisierte Aline Anliker den Anlass, welcher unter anderem zum Ziel hatte, die Beziehungsarbeit zwischen
Schulsozialarbeiterin, Jugendarbeiterin und den Schülern zu stärken.
Tanz- und Gesangsbeiträge
In der ersten Runde mussten die Künstler einen guten Eindruck hinterlassen, um es in die Finalrunde zu schaffen. Es wurde mit einem Hüftschwung Hip-Hop getanzt, der sogar die Jury zum Staunen brachte. Einige sangen im Duett und zwei ganz Mutige wagten sich sogar alleine auf die Bühne und sangen a cappella. In der Kategorie Diverses meldete sich ein Diabolokünstler an. Erstaunlich gelassen
traten die meisten Kandidaten auf die Bühne und präsentierten gekonnt ihre Darbietungen. Nur selten vergass einer den Text oder streikte die Technik.
Fachkundige Jury
Die Jury bestand aus Mya Jaha (Tanzlehrerin), Andras Koubik (Fachlehrer Musik) und Barbara Wick (Fachlehrerin Gestalten). Diese bewerteten die Auftritte und gaben sich Mühe, den Jugendlichen konstruktive Kritik zu geben. Sogar ein Gesangsbeitrag auf Albanisch
konnte genossen werden, und mancher Auftritt wurde mit Standing Ovations gefeiert. Bei einigen Beiträgen verschlug es gar der Jury beinahe die Sprache und sie konnte nur «Hat mir gefallen, danke» sagen.
Favoritin gewinnt
Im zweiten Durchgang kämpften fünf Gruppen um die ersten drei Plätze. Die zwei Tänzerinnen Luana Jaha und Mathilde Nykyforchyn erreichten den dritten Platz. Fabio Oberthaler mit seinem Diabolo wurde Zweiter. Gewonnen hat schliesslich die bereits im ersten
Durchgang favorisierte Liri Hajredini mit ihrem Gesangsvortrag, welcher bei manchem Zuschauer Gänsehaut hervorrief.
Ziel erreicht
Laut Michaela Mohn war das Ziel, den Jugendlichen die Gelegenheit zu bieten, ein besonderes Talent vor Publikum und einer Jury zu präsentieren. Ein weiterer Punkt, den Jugendlichen eine Alternative zu Strasse, PC oder Games zu bieten, sei ebenfalls hervorragend gelungen. Dank den Sponsoren Migros, Domaco und Chio konnte der Anlass sogar kostenneutral durchgeführt werden. Obwohl nicht jeder, der auf der Bühne stand, der nächste Superstar wird, bewiesen alle Teilnehmer Mut, vor einem so grossen Publikum aufzutreten.
Gespannt warten die Schüler auf das Urteil der Jury.
Die Jury ermutigt die Schüler und gibt konstruktive Kritik. Mergime überrascht das Publikum
mit einem albanischen Lied.