RJAAK - Regionale Jugendarbeit Unteres Aaretal / Kirchspiel


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22.10.2011 - 31.03.2012 Night Sports

Presse-Archiv

Spiel und Spass statt Littering und Alkohol

Klingnau Das Präventionsprojekt Night Sports geht in die zweite Runde - und wird neu von der Regionalen JugendarbeitUnteres Aaretal organisiert.

VON NADJA ROHNER

Im Unteren Aaretal nimmt man Präventionsarbeit ernst und kommt dabei erst noch gut bei den Jugendlichen an. Das Projekt Night Sports wurde 2010 in Leibstadt ins Leben gerufen. Das Konzept der Präventivmassnahme gegen Jugendgewalt und Littering ist simpel, aber effektiv: Von Oktober bis März findet jeden Monat an einem Samstagabend ein betreutes Sportprogramm statt. Beim ersten Anlass erschienen rund dreissig Jugendliche - beim letzten waren es schon sechzig. Sie kamen nicht nur aus Leibstadt, sondern aus dem ganzen Unteren Aaretal. Aus diesem Grund wird das Projekt in diesem Jahr regional erweitert: Night Sports
wird nun nicht nur in Leibstadt, sondern auch in Leuggern und Böttstein angeboten. Die Gesamtorganisation u?bernimmt die Regionale Jugendarbeit Unteres Aaretal. Leiterin Michaela Mohn: "Das Interesse an den Sportanlässenist derart gestiegen, dass wir das Angebot erweitern wollen."

"Die Jugendlichen halten
sich an die Regeln."

Michaela Mohn,
Leiterin Jugendarbeit


Um 19 Uhr startet das Programm in der jeweiligen Turnhalle. Bis 22.30 Uhr können sich Jugendliche von 13 bis 17 Jahren sportlich betätigen - das Angebot reicht von Fussball u?ber Basketball bis zu Badminton. Mohn betont: "Wir bieten den Jugendlichen zwar die Möglichkeit, Sport zu treiben, es ist aber kein Muss. Sie können auch einfach Musik hören und Freunde treffen."

Keine disziplinarischen Probleme

Verpflegen können sich die Jugendlichen selber, Snacks und Getränke werden zum Selbstkostenpreis angeboten. Betreut werden die Teilnehmer von einem Jugendarbeiter, einem Gemeindevertreter sowie zusätzlichen Hilfspersonen. Probleme mit Alkohol habe es glu?cklicherweise bisher nicht gegeben, sagt Mohn. "Wir haben ganz klare Regeln, an die sich die Jugendlichen halten. Das einzige Problem entstand jeweils, wenn sie nach dem Anlass nach Hause gingen und draussen im Quartier Lärm verursachten." Allerdings, fu?gt Mohn an, komme es vor, dass die Betreuungspersonen einschreiten müssen: "Ein paar Jugendliche nehmen die sportlichen Wettkämpfe fast ein bisschen zu ernst, dann kann es schon einmal zu Rangeleien auf dem Spielfeld kommen."


Michaela Mohn leitet die Regionale Jugendarbeit.
GIOIA LENGGENHAGER


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